Bitcoin-Investor Travis Kling: Schlechte Finanzpolitik macht den Weg frei für Kryptowährungen Laut einer Studie der ING Diba ist Bitcoin den meisten Menschen mittlerweile ein bekannter Begriff. Die Bedeutung und Funktion von Kryptowährungen ist vielen jedoch unverständlich und tatsächlich genutzt werden sie von vergleichsweise wenigen. Kryptowährungen werden nach wie vor oft mit dubiosen Geschäften verbunden. Dabei haben sie, als von Landesgrenzen und Regierungen unabhängiges Zahlungsmittel, großes Potential für die globalisierten Märkte. Damit sie dieses Potential entfalten können, müssten sie aber zunächst auf größere Akzeptanz stoßen und sich als Zahlungsmittel auch bei
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Laut einer Studie der ING Diba ist Bitcoin den meisten Menschen mittlerweile ein bekannter Begriff. Die Bedeutung und Funktion von Kryptowährungen ist vielen jedoch unverständlich und tatsächlich genutzt werden sie von vergleichsweise wenigen. Kryptowährungen werden nach wie vor oft mit dubiosen Geschäften verbunden. Dabei haben sie, als von Landesgrenzen und Regierungen unabhängiges Zahlungsmittel, großes Potential für die globalisierten Märkte. Damit sie dieses Potential entfalten können, müssten sie aber zunächst auf größere Akzeptanz stoßen und sich als Zahlungsmittel auch bei großen Unternehmen, wie beispielsweise Amazon, durchsetzen.
Noch sind Bitcoin & Co. nicht in der Finanzwelt und im Alltag etabliert. Aber Travis Kling, Gründer und Chief Investment Officer des Krypto-Hedge-Fonds „Ikigai Asset Management“, sieht die Zeit dafür jetzt gekommen. Auf CNN äußerte er kürzlich, dass es gerade die fehlerhafte Finanzpolitik sei, die herkömmliche Währungen schwäche, aber den Kryptomarkt stärken könne.
Thanks for having me on @jchatterleyCNN @CNN! I enjoyed the conversation. https://t.co/ra63u1CRdA
— Travis Kling (@Travis_Kling) September 13, 2019
Kling glaubt, dass Kryptowährungen die wichtigste Erfindung seit der Entwicklung des Internets sind und dass sie bald eine große Rolle in einem sich wandelnden Finanzsystem einnehmen werden. Dieser Wandel kündigt sich Kling zufolge gerade an. Zentralbanken und Regierungen schütten Geld in die Finanzmärkte aus und senken immer weiter die Zinsen. Herkömmliche Währungen werden dadurch abgewertet und das inflationsabhängige Währungssystem bewegt sich damit auf eine Rezession zu, so Klings Einschätzung. Andere Zahlungsmittel, beispielsweise Gold, würden gleichzeitig im Wert steigen. Und zu diesen Zahlungsmitteln zählen für Kling eindeutig auch die Kryptowährungen, denen dann endgültig der große Durchbruch gelingen könnte.