Lange Zeit galt Bitcoin als eine Randerscheinung, ein Experiment für Technik-Nerds und libertäre Idealisten. Doch in einem sich rapide verändernden globalen Finanzsystem ist die Kryptowährung zu einer geopolitischen Waffe geworden. Der Wettlauf um Bitcoin hat begonnen – und er wird mit einer Intensität geführt, die an das Wettrennen um Gold in vergangenen Jahrhunderten erinnert. Die neuen Bitcoin-Jäger Vor allem aufstrebende Wirtschaftsmächte haben erkannt, dass Bitcoin nicht nur digitales Gold ist, sondern auch ein Instrument zur Absicherung gegen geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten. BRICS-Staaten wie China, Russland, Indien und Brasilien haben in den letzten Jahren die Kontrolle über ihre Währungsreserven hinterfragt und Alternativen zum US-Dollar gesucht. Gold war lange die
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Lange Zeit galt Bitcoin als eine Randerscheinung, ein Experiment für Technik-Nerds und libertäre Idealisten. Doch in einem sich rapide verändernden globalen Finanzsystem ist die Kryptowährung zu einer geopolitischen Waffe geworden. Der Wettlauf um Bitcoin hat begonnen – und er wird mit einer Intensität geführt, die an das Wettrennen um Gold in vergangenen Jahrhunderten erinnert.
Die neuen Bitcoin-Jäger
Vor allem aufstrebende Wirtschaftsmächte haben erkannt, dass Bitcoin nicht nur digitales Gold ist, sondern auch ein Instrument zur Absicherung gegen geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten. BRICS-Staaten wie China, Russland, Indien und Brasilien haben in den letzten Jahren die Kontrolle über ihre Währungsreserven hinterfragt und Alternativen zum US-Dollar gesucht. Gold war lange die Antwort – doch Bitcoin bietet eine Liquidität und Mobilität, die physisches Edelmetall nicht bieten kann.
Russland beispielsweise, lange von westlichen Sanktionen getroffen, hat seine Zentralbankpolitik geändert und sich Bitcoin zugewandt. Staatlich unterstützte Mining-Farmen entstehen in Sibirien, wo günstige Energiequellen eine profitable Produktion ermöglichen. Gleichzeitig sichern sich chinesische Staatsbanken große BTC-Bestände, um ihre Position im digitalen Währungsmarkt zu stärken.
In Südamerika setzt Brasilien auf Bitcoin als strategische Reserve. Nach Hyperinflation und Währungsabwertungen in Nachbarländern wie Argentinien oder Venezuela sehen immer mehr Politiker Bitcoin als einen stabileren Vermögenswert als ihre eigenen Landeswährungen.
Institutionelle Giganten steigen ein
Während Staaten sich heimlich eindecken, haben auch institutionelle Player längst die Bedeutung von Bitcoin erkannt. BlackRock, Fidelity und andere große Vermögensverwalter haben begonnen, Bitcoin in ihre Portfolios aufzunehmen. Was einst als spekulativer Vermögenswert galt, ist nun ein offizieller Bestandteil von ETFs, Pensionsfonds und Staatsfonds.
Besonders bemerkenswert ist das Interesse aus dem Nahen Osten. Die Vereinigten Arabischen Emirate nutzen ihre riesigen Petrodollar-Reserven, um Bitcoin aufzukaufen. Abu Dhabi und Dubai haben sich zu Knotenpunkten des globalen Kryptohandels entwickelt, während Saudi-Arabien verstärkt an Bitcoin-Mining-Projekten in der Wüste arbeitet – mit Solarstrom als Energiequelle.
Der Bitcoin-Wettrüsten-Effekt
Mit dem wachsenden institutionellen und staatlichen Interesse an Bitcoin hat sich ein neues Problem entwickelt: die Verfügbarkeit. Es gibt nur 21 Millionen Bitcoin – viele davon sind bereits verloren oder langfristig in privaten Händen gesichert. Wer jetzt noch große Mengen erwerben will, steht vor einer Herausforderung.
OTC-Deals im Hintergrund erreichen neue Rekordvolumina. Hedgefonds und Staatsfonds kaufen ganze Bestände von Bitcoin-Minern auf, während Unternehmen wie MicroStrategy weiterhin alles auf Bitcoin setzen. Private Anleger geraten in Bedrängnis, da die Liquidität schwindet und die Kurse in ungeahnte Höhen schießen.
Bitcoin als geopolitische Waffe
Der Bitcoin-Race wird nicht nur über den Kauf von Coins entschieden. Staaten setzen zunehmend auf regulatorische Maßnahmen, um ihre Kontrolle über Bitcoin zu festigen. Während westliche Länder versuchen, Bitcoin durch Besteuerung und Gesetze zu regulieren, gehen BRICS-Staaten dazu über, eigene Bitcoin-Börsen aufzubauen und den Bitcoin-Markt für ihre Zwecke zu manipulieren.
Doch eines ist sicher: Die Ära, in der Bitcoin von Tech-Pionieren und Idealisten dominiert wurde, ist vorbei. Wir sind in eine neue Phase eingetreten – in ein Zeitalter, in dem Staaten und institutionelle Giganten mit allen Mitteln um die knappen Coins kämpfen. Der Wettlauf um Bitcoin hat begonnen.