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Bitcoin auf Rekordniveau: Steht ein neuer Crash an?

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Der Bitcoin sorgt wieder einmal auf dem Finanzmarkt für Furore: Gerade eben stand der Kurs noch unter 15’000 Euro, jetzt hat er auch diese Marke deutlich übersprungen. In den letzten Wochen zeigt sich ein neuer Krypto-Hype und der schlägt sich auf die weltweiten Kurse nieder. Die Sorge, dass es sich um eine neue Blase handelt, scheint berechtigt. Doch vieles spricht diesmal dagegen, denn die Bedingungen haben sich geändert. Vor drei Jahren gab es schon einmal einen solchen Trend, der Bitcoin-Kurs ging damals in kürzester Zeit förmlich durch die Decke. Danach folgte dann ein fundamentaler Crash, die Blase war geplatzt. Inzwischen hat sich der Markt für die digitale Währung allerdings stark verändert, er ist sichtlich solider geworden. Heute existieren weit mehr virtuelle

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Der Bitcoin sorgt wieder einmal auf dem Finanzmarkt für Furore: Gerade eben stand der Kurs noch unter 15’000 Euro, jetzt hat er auch diese Marke deutlich übersprungen. In den letzten Wochen zeigt sich ein neuer Krypto-Hype und der schlägt sich auf die weltweiten Kurse nieder. Die Sorge, dass es sich um eine neue Blase handelt, scheint berechtigt. Doch vieles spricht diesmal dagegen, denn die Bedingungen haben sich geändert.

Vor drei Jahren gab es schon einmal einen solchen Trend, der Bitcoin-Kurs ging damals in kürzester Zeit förmlich durch die Decke. Danach folgte dann ein fundamentaler Crash, die Blase war geplatzt. Inzwischen hat sich der Markt für die digitale Währung allerdings stark verändert, er ist sichtlich solider geworden. Heute existieren weit mehr virtuelle Coins als damals, ihr Gesamtwert wird auf etwa 338 Milliarden Dollar geschätzt: eine gewaltige Summe, die kaum jemand überblicken kann. Sie liegt aber größtenteils in sicheren Händen.

Crash oder nicht? Die Situation 2017 im Vergleich zu heute

2017 kam es erst zu einer starken Korrektur um etwa ein Drittel des vorherigen Wertes – und danach zu einer Art Massenpanik. Käufer mit kurzfristigen Interessen stießen ihre Bitcoins eilig ab und beschleunigten damit den Absturz ins Bodenlose. Dem Überschwang folgte eine tiefe Depression, jede einzelne Münze hatte 80 Prozent an Wert verloren. Diesmal jedoch sind schon die Grundlagen ganz anders: Es gibt keinen vergleichbaren Hype wie damals, die meisten Investitionen werden jetzt von Institutionen und Profis getätigt und nicht von Millionen von Laien. Da Kleinanleger als unstet und leicht zu schocken gelten, ist diese Komponente schon einmal aus dem Rennen. Die professionellen Trader werden sicher bessere Nerven beweisen, falls es kurzfristig ein bisschen bergab gehen sollte. Panik ist nicht ihre Welt.

Bitcoin auf Rekordniveau: Steht ein neuer Crash an?

Kryptomarkt bleibt volatil, doch dagegen ist ein Kraut gewachsen

Damit nimmt die Volatilität zwar ab, bleibt aber ein grundsätzliches Kennzeichen des weltweiten Kryptomarkts. Wer hier investieren möchten, sucht sich am besten einen namhaften Forex Broker sozusagen als Basislager aus. Außerdem ist es wichtig, sich eben nicht auf kurzfristige Rekordgewinne auszurichten, sondern einen langen Atem zu bewahren. Auf diese Weise unterstützen viele Hände in aller Welt den Kurs und lassen ihn wie einen Ballon in die Höhe schweben. Kritisch sind hingegen die sogenannten „Wale“ zu sehen, die ein gigantisches Krypto-Vermögen angehäuft haben und von der Allgemeinheit misstrauisch beäugt werden. Öffnen sie die Schleusen, gibt es kein Halten mehr. Bislang halten die anonymen Millionäre aber noch absolut still.

Auftrieb und Anerkennung für den Bitcoin

Der Auftrieb für den Bitcoin ergibt sich aktuell aus verschiedenen Strömungen, die in den letzten drei Jahren in Schwung gekommen sind. Zuerst einmal hat sich PayPal nun endlich dafür entschieden, den Bitcoin als offizielle Währung anzuerkennen. Jetzt planen auch die Zentralbanken, ihren Frieden mit den virtuellen Coins zu schließen, während viele größere Finanzdienstleister schon ins Geschäft eingestiegen sind. JPMorgen bezeichnete den Bitcoin 2017 noch glattweg als „Betrug“, heute zeigen sich die Analysten schon viel versöhnlicher. Die digitale Währung wird teilweise bereits als Alternative zur Gold-Anlage gesehen und das will wirklich etwas heißen. Wertstabilität ist gefragt, und die war bislang nur durch greifbare, kostbare Objekte zu bekommen.

Der Bitcoin gerät nun wieder in den Blick der Medien

Durch all diese Bewegungen hinter den Kulissen und den exorbitant steigenden Kurs gerät der Bitcoin auch wieder in den Blick der Medien. Die Jahre nach dem spektakulären Crash waren diesbezüglich eher still, das Thema rumorte nur leise im Hintergrund. Nun scheint es wieder hochzukochen, und das hebt die Popularität der ältesten Blockchain erneut an. Selbst wenn jetzt noch einmal eine Kurskorrektur nach unten erfolgt, kann das nur zum Guten dienen: Alle Augen richten sich auf den Kryptomarkt und sorgen so wahrscheinlich dafür, dass der Kurs mit frischen Dollars, Euros und Yen unterpolstert wird.

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Der Finanzmarkt bietet keine absolute Sicherheit

Eines sollte jedoch immer klar sein: Geschäfte am Finanzmarkt sind nie vollständig „sicher“, Überraschungen gibt es immer. Diese können sowohl positiv als auch negativ sein. Die Risiken lassen sich durch sorgfältige Analysen einschätzen und begrenzen, doch ein kleiner Restzweifel bleibt. In diesem Fall haben wir es mit verbesserten Rahmenbedingungen zu tun, die die Gefahr eines neuen Absturzes senken, aber nicht eliminieren. Jeder, der in dieses Geschäft einsteigen möchten, sollte eine eigene Kosten-Risiko-Abwägung durchführen. Dabei gilt es natürlich auch, auf Experten zu hören und sich ein eigenes, möglichst vollständiges Bild von der Gesamtlage zu machen.

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