Banken erzählen generell wenig über die Präferenzen ihrer Kunden. Anders so in der Bitcoin-Branche. Die Bitcoin-Börse Coinbase hat einen Bericht veröffentlicht, gemäss dem lediglich 24 Prozent der Bitcoin-Investoren ausschliesslich diese Kryptowährung traden: Der Marktbericht „Around the Block“ erschien kürzlich zum sechsten Mal. In diesem Report liefert Coinbase Einblicke in das Unternehmen und in das Verhalten seiner Kunden. Diesmal wurde untersucht, wie viele Investoren, die beim ersten Trade Bitcoins erworben hatten, sich im Nachhinein auch für andere Kryptowährungen begeistern konnten.

In den Jahren 2019 und 2020 hatten dem Bericht zufolge 60 Prozent der Nutzer in ihrem ersten Handel Bitcoins erworben. Etwa 36 Prozent der User, welche beim ersten Trade Bitcoins erworben hatten, streckten ihre Fühler in der Zwischenzeit auch nach anderen Kryptowährungen aus. Die übrigen 24 Prozent der Nutzer sind dem Bitcoin vorerst treu geblieben.

Das Handelsvolumen des Bitcoins ist vergleichsweise niedrig

Der Bitcoin gilt nach wie vor als stärkste Kryptowährung auf dem Markt, gemessen an der Marktkapitalisierung. Die anderen Kryptowährungen können teilweise sehr viel Boden auf den Leader gut machen, zumindest laut Coinbase. Gegen Ende des Jahres 2019 konnten die Kryptowährungen Ox, Chainlink, Basic Attention Token, Tezos und Stellar ihren Rang stärken und wurden intensiver getradet als zuvor. Der Bitcoin wird auf Coinbase, im Vergleich zu seiner Marktkapitalisierung, wehr wenig gehandelt. Die Dominanz des Marktführers ist ungebrochen, denn er bringt die meisten Investoren erst mit den Kryptowährungen in Berührung. Der Bitcoin steigt aktuell immer weiter im Wert und die Investoren kommen durch Coinbase mit anderen Kryptowährungen in Kontakt. Bitcoin gilt als Spitze des Kryptomarkts und wird diesen auch in Zukunft weiter nach oben ziehen.

Graph (c)) Coinbase