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Die Kluft zwischen Bitcoin-Maximalisten und XRP: Eine tief verwurzelte Feindschaft

Summary:
Bitcoin-Maximalisten, die glühend an Bitcoin als einzige legitime Kryptowährung glauben, hegen eine tiefe Abneigung gegen Ripples XRP. Diese Feindschaft entspringt fundamentalen Differenzen in Philosophie, Technologie und Zentralisierung. Während Bitcoin-Maximalisten die Dezentralisierung von Bitcoin schätzen, die es vor staatlicher oder institutioneller Kontrolle schützt, sehen sie XRP als kontrolliert durch Ripple Labs, was ihrem dezentralen Ethos widerspricht. Bitcoin wird als Wertaufbewahrungsmittel und Inflationsschutz geschätzt, während XRP für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen konzipiert wurde. Diese unterschiedlichen Anwendungsfälle führen zu unterschiedlichen Prioritäten und Wertvorstellungen. Technisch gesehen

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Bitcoin-Maximalisten, die glühend an Bitcoin als einzige legitime Kryptowährung glauben, hegen eine tiefe Abneigung gegen Ripples XRP. Diese Feindschaft entspringt fundamentalen Differenzen in Philosophie, Technologie und Zentralisierung. Während Bitcoin-Maximalisten die Dezentralisierung von Bitcoin schätzen, die es vor staatlicher oder institutioneller Kontrolle schützt, sehen sie XRP als kontrolliert durch Ripple Labs, was ihrem dezentralen Ethos widerspricht.

Bitcoin wird als Wertaufbewahrungsmittel und Inflationsschutz geschätzt, während XRP für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen konzipiert wurde. Diese unterschiedlichen Anwendungsfälle führen zu unterschiedlichen Prioritäten und Wertvorstellungen.

Technisch gesehen verwendet Bitcoin Proof-of-Work, einen energieintensiven Prozess, den Maximalisten für die Sicherheit von Bitcoin als wesentlich erachten. XRP hingegen nutzt den Ripple Protocol Consensus Algorithm, der weniger Energie verbraucht, aber von Maximalisten als weniger sicher kritisiert wird. Bitcoins begrenzte maximale Anzahl von 21 Millionen Coins steht im Gegensatz zu XRPs Start mit 100 Milliarden Coins, was Maximalisten als inflationär und wertmindernd ansehen.

Die Kontrolle von Ripple Labs über XRP ist ein weiterer Kritikpunkt, da dies XRP anfällig für Manipulation und Zensur macht und somit nicht den Prinzipien einer wirklich dezentralisierten Kryptowährung entspricht. Die Zusammenarbeit von Ripple Labs mit Banken und Finanzinstituten wird von Maximalisten als Verrat an der Idee angesehen, dass Kryptowährungen das traditionelle Finanzsystem revolutionieren sollten.

Die Klage der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) gegen Ripple Labs wegen des angeblichen Verkaufs von XRP als nicht registriertes Wertpapier hat das Misstrauen der Maximalisten weiter verstärkt. XRP wird oft abwertend als „Bankencoin“ bezeichnet, da es in erster Linie für den Einsatz im traditionellen Finanzsystem entwickelt wurde, anstatt es zu revolutionieren.

Die Feindschaft zwischen Bitcoin-Maximalisten und XRP ist tiefgreifend und vielschichtig. Sie basiert auf fundamentalen Meinungsverschiedenheiten über die Zukunft und den Zweck von Kryptowährungen. Ob diese Kluft jemals überwunden werden kann, bleibt ungewiss.

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